Komciwan e.V.: Seminarreihe zum Thema Identität für Jugendliche

Seminarreihe zum Thema Identität für Jugendliche in Bonn

Beschreibung des Projektinhaltes

Das Projekt ist darauf ausgerichtet, Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund, drei Tagesseminare anzubieten, in deren Fokus insbesondere die Förderung der Kommunikation und der Selbstreflexion stehen.

Die Drei Tagesseminare mit ihren Schwerpunkten

Den teilnehmenden Jugendlichen soll im ersten Tagesseminar die Möglichkeit geboten werden, sich mit der eigenen Identität auseinanderzusetzen. Identitäten sind nicht als beständig zu betrachten. Sie sind durch persönliche oder geografische Änderungen einem Wechsel ausgesetzt. Integration und Teilhabe kann nur dann beglücken, wenn Jugendlichen der Raum geboten wird, sich mit der eigenen Person und insbesondere der eigenen Identität auseinanderzusetzen.

Ab wann darf sich die Identität aus dem Herkunftsland ändern? Ab wann kann man sich als deutsch bezeichnen? Ist es möglich, mehr als eine Identität zu haben?

Inhaltlich befasst sich das zweite Tagesseminar mit der Interkulturalität und der Diversität. Deutschland ist ein Zuwanderungsland. Mit jeder Zuwanderung kommen immer mehr unterschiedliche Menschen mit der eigenen Kultur im Rucksack nach Deutschland. Jugendverbände mit Migrationshintergrund sind selten homogen und stehen auch der Mehrheitsgesellschaft offen.

Insofern ist es wichtig, die Grundsteine für einen Interkulturellen Dialog bzw. eine interkulturelle Öffnung relativ früh zu setzen und die Gesellschaft als divers zu verstehen.

Dritter Teil, Zivilgesellschaftlich sind wir in der neueren Zeit vermehrt wieder den Themen von Antidiskriminierung und Antisemitismus ausgesetzt. Nur eine kritische und wertfreie Auseinandersetzung mit diesen Themen dient dazu, diese Inhalte zu reflektieren und ein Bewusstsein hierfür zu schaffen, um Konflikte zu vermeiden oder zu entschärfen. Auch gilt es, soziale Kompetenzen zu fördern, damit Jugendliche in Konfliktsituationen den Weg des Dialoges suchen können.

 

Integrationsbeitrag des Projektes

Eine gelungene Integration heißt nicht, dass man die Kultur und die Identität aus dem Herkunftsland über Bord werfen muss. Vorwiegend handelt es sich im vorliegenden Projekt um Jungendliche, die in den letzten Jahren mit Fluchterfahrungen konfrontiert waren.

Deshalb gilt es, die Möglichkeiten zur Selbstreflexion zu fördern und soziale Kompetenzen zu stärken.

Auf das Vorhaben soll mittels eines digitalen Flyers über Soziale Medien aufmerksam gemacht werden. Das Projekt richtet sich an Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund unabhängig von einer Verbandszugehörigkeit.

 

 

 

Ansprechpartner und Projektleitung:

Soliman Mohammed Ali (soliman-mohammed-ali@komciwan.eu) und Nurhan Arslan (nurhan.arslan@outlook.de)

Gefördert durch:

     

 

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